· R E C E N T O R U P CO M I N G P U B L I C A T I O N S ·
About, or, by Karl Friedrich Schinkel:(*** = New additions)
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Die Reisen nach Italien 1803-1805 und 1824
Karl Friedrich Schinkel Lebenswerk
Band 19
Herausgegeben von Helmut Börsch-Supan und Gottfried Riemann
Noch nicht lieferbar. Sie können diesen Titel vormerken.
Redaktion und Kommentar von Georg Friedrich Koch, überarbeitet von Helmut Bärsch-Supan und Gottfried Riemann.
Ca. 672 Seiten mit ca. 7 farbigen und ca. 682 schwarzweißen Abbildungen.
Deutsche Kunstverlag
21 x 28 cm, Leinen mit Schutzumschlag
ISBN: 3-422-06601-2 Ca. 148,00 € [D] | Ca. 234,00 SFR [CH]
Erscheint Mai 2006Karl Friedrich Schinkel reiste zweimal nach Italien, einmal als junger Mann und einmal als bereits reifer Künstler. Seine im »klassischen Land« entstandenen Skizzen und Aufzeichnungen werden hier ausführlich dokumentiert und kommentiert.
Schinkels Italienreisen von 1803 bis 1805 und 1824 waren nicht nur für seinen Werdegang als Künstler von kaum zu überschätzender Bedeutung, sie haben das ganze Kunstleben Berlins befruchtet und dem preußischen Klassizismus eine spezifische Heiterkeit mitgeteilt.Während die erste Reise des sich entfaltenden Genies durch Schriftzeugnisse nur unvollständig dokumentiert ist, unterrichtet ein kontinuierlich geführtes Tagebuch nahezu lückenlos über die zweite Reise des nun schon berühmten Architekten. Diese schriftlichen Dokumente sind hier erstmals wortgetreu einschließlich der Korrekturen und in originaler Schreibweise wiedergegeben sowie ausführlich kommentiert und ergänzt durch bisher unveröffentlichte Quellen. Die Reifung eines großen Künstlers in 20 Jahren lässt sich in Urteilen, in der Wahrnehmung und im Stil der Formulierungen eindrucksvoll nachvollziehen. Durch die Fülle von bedeutenden Zeichnungen – abgebildet sind fast alle der rund 750 Einzelblätter und Studien in Skizzenbüchern – wird das Erlebnis vor allem der ersten Reise veranschaulicht.
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Karl Friedrich Schinkel|
Ein Führer zu seinen Bauten
Ca. 350 Seiten mit ca. 380 farbigen Abbildungen
14 x 22 cm, Klappenbroschur
ISBN: 3-422-06616-0
Ca. 29,90 € [D] | Ca. 52,20 SFR [CH]Hrsg. Herausgegeben für das Schinkelzentrum und das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte von Andreas Bernhard und Johannes Cramer und Ulrike Laible und Hans-Dieter Nägelke
Noch nicht lieferbar. Sie können diesen Titel vormerken. Erscheint 2. Quartal 2006
Der erste Reiseführer zum architektonischen Werk von Karl Friedrich Schinkel führt den Leser zu allen noch bestehenden Bauten des vielseitigen Architekten – fast 150 an der Zahl – von Aachen über Potsdam und Berlin bis nach St. Petersburg.Am 13. März 2006 jährt sich der Geburtstag Schinkels zum 225. Mal.Aus diesem Anlass wird der Architekt ab Mai diesen Jahres mit einer großen Ausstellung im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte geehrt. Der Band erscheint begleitend zur Ausstellung, ist aber kein klassischer Ausstellungskatalog, sondern vielmehr ein handlicher Führer und Reisebegleiter zu allen erhaltenen Bauten des universal begabten Architekten. Das fast 150 Gebäude umfassende Spektrum reicht von Kirchen und Schlössern über Museen oder technische Bauten bis hin zu Denkmälern. Geographisch finden sich Werke Schinkels vom Rheinland bis nach Russland. Der Schwerpunkt liegt in Berlin und Brandenburg, wo Schinkel seine bekanntesten Bauten wie das Alte Museum, die Gebäude auf der Pfaueninsel oder die Nikolaikirche in Potsdam geschaffen hat.
Die Provinzen Ost- und Westpreußen und Großherzogtum Posen
Karl Friedrich Schinkel Lebenswerk
Band 18
Herausgegeben von Helmut Börsch-Supan und Gottfried Riemann
Sofort lieferbar. Erschienen 2003
Deutsche Kunstverlag
960 Seiten mit 614 schwarzweißen Abbildungen.
2 Übersichtskarten.
21 x 28 cm, Leinen.
ISBN: 3-422-06380-3
148,00 € [D] | 234,00 SFR [CH]
Der Band stellt Schinkels Arbeiten für die östlichen und nordöstlichen Provinzen der preußischen Monarchie vor, die heute zu Polen, Rußland und Litauen gehören.Der 18. Band des »Karl Friedrich Schinkel Lebenswerkes« behandelt die Arbeiten des Architekten für die östlichen und nordöstlichen Provinzen der preußischen Monarchie. Karl Friedrich Schinkels Entwürfe für diese Gebiete umfassen fast seine gesamte Schaffenszeit. Den größten Komplex bilden die für die vom Krieg 1806 und 1813 belasteten und konfessionell heterogenen Gebiete so wichtigen Kirchen. Sie zeigen in einer chronologischen Abfolge von Typen die Entwicklungsgeschichte von Schinkels Kirchenbau außerhalb der Hauptstadt. Unter den denkmalpflegerischen Aufgaben ist die Restaurierung und Ausstattung der Marienburg die wichtigste. Sie ist mit dem Beginn der historischen Glasmalerei verknüpft und der Hauptpunkt für schöpferische Impulse zu eigenen Werken. Der erstmals vollständig abgedruckte und kommentierte Bericht seiner Dienstreise durch diese Provinzen von 1834 zeigt Schinkels kulturgeschichtliche Aufmerksamkeit nicht nur für die zeitgenössischen und die zu bewahrenden historischen Bauten, sondern auch für Molenanlagen und Dünenpflanzungen der Küste und die ökologischen Probleme infolge der Zerstörung der Wälder
Jörg Trempler
Das Wandbildprogramm vion Karl Friedrich Schinkel231 S. mit 8 Abb.; 7 Farbtaf. mit 8 Abb., und 74 Taf. mit 134 Abb.
Deutsche Kunsverlag
21 x 29,7 cm, Gb
ISBN: 3-7861-2333-0
94,00 € [D] | 150,00 SFR [CH]|
Altes Museum BerlinDie vorliegende Arbeit macht sich nach einer Rekonstruktion zur Aufgabe, Sinn und Funktion der von Karl Friedrich Schinkel entworfenen Wandbilder im Alten Museum in Berlin besonders vor dem Hintergrund der Architektur und der Museumsidee am Anfang des 19. Jahrhunderts zu ergründen.
Als Karl Friedrich Schinkels Museum am Berliner Lustgarten 1830 eröffnet wurde, waren die Wandflächen hinter der prominenten Säulenfassade, ähnlich wie heute, einfach verputzt. Obwohl der Architekt schon in der ersten Denkschrift von 1823 Fresken »aus der Bildungsgeschichte der Menschheit« für die Rückwände der offenen Wandelhalle festlegte, konnten die letzten Arbeiten an dem umfassenden Bilderfries erst weit nach Schinkels Tod 1870 vollendet werden. Da die Wandbilder im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden, steht am Anfang der Untersuchung eine auf Archivalien gestützte Ausführungsgschichte und eine eingehende Rekonstruktion. Den umfassenden Ideenreichtum der Ausschmückung des Berliner Museums versucht der Verfasser anschließend vor dem Hintergrund der Ikonologie des Gebäudes zu erfassen. Dabei stellt sich heraus, das Baugestalt und Konzeption der Malerei einer Wurzel entspringen. Schinkels Idee einer Synthese eines antiken und eines christlichen Prinzips ist ebenfalls in den Entwürfen für die Wandbilder umgesetzt.
Gestützt ist diese schlüssige Interpretation durch die Einbeziehung umfangreicher Notizen Schinkels, die dem reich bebilderten Band als Quellenmaterial angehängt sind
Melanie Ehler und Matthias Müller (Hrsg.) unter Mitarbeit von Sabine Bock und Michael Lissok.
Schinkel und seine Schüler. Auf den Spuren großer Baumeister in Mecklenburg und Pommern
448 Seiten, 356 Abbildungen, 21 x 22,5 cm
Katalog zur gleichnamigen Ausstellung des Vineta-Museums in Barth
Thomas Helms Verlag, Schwerin
ISBN: 3-935749-34-1Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) gehört zu den herausragendsten und faszinierendsten Architektenpersönlichkeiten der Neuzeit. Besonders seine Berliner Bauten gelten seit nunmehr fast zwei Jahrhunderten als exemplarische Schöpfungen einer Baukultur von höchsten ästhetischen und funktionalen Ansprüchen, die zugleich von einem tiefen humanistischen Idealismus bestimmt ist. Weniger bekannt sind hingegen die Leistungen Schinkels für die zum Teil weit abgelegenen preußischen Provinzen und die angrenzenden norddeutschen Länder. Der Katalog der großen Sonderausstellung des Vineta-Museums der Stadt Barth stellt daher die erste umfassende Publikation zum Einfluß Schinkels auf das Baugeschehen in Mecklenburg und Pommern dar. Beide historischen Territorien werden zudem erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg wieder als zusammenhängende Kulturlandschaften diesseits und jenseits der Oder, im heutigen Deutschland wie im heutigen Polen, präsentiert. Obwohl für Schinkel hier nur eine vergleichsweise geringe Anzahl von eigenhändigen Werken nachgewiesen werden kann, übten seine Arbeiten eine enorme Vorbildwirkung aus. Ihre inspirierende Ausstrahlung auf andere Architekten sowie die Tätigkeit seiner Schüler und Mitarbeiter haben dazu geführt, daß die Baukunst des 19. Jahrhunderts auch in Mecklenburg und Pommern maßgeblich von Schinkel geprägt wurde. Dies belegt der Katalog anschaulich sowohl mit seinen Aufsätzen als auch durch die teilweise erstmals publizierten Originalentwürfe, historischen Darstellungen sowie eigens angefertigten Modelle von ausgewählten Gebäuden und architektonischen Ensembles aus der Zeit zwischen etwa 1820 und 1880.
Christoph Werner
Schloss am Strom. Die Geschichte vom Leben und Sterben des Baumeisters Karl Friedrich Schinkel
Roman
Bertuch Verlag GmbH, Weimar 2004.
ca. 160 Seiten, broschiert
ISBN 3-937601-11-2"Immer weicht die Leinwand zurück, wenn er den Pinsel ansetzen will. Wie soll die Hoffnung kenntlich werden, wenn es ihm nicht gelingt, die weiße Taube über den Reben ins Bild zu bringen. Brentano hatte so freundlich gelächelt, als er dessen Stegreif-geschichte noch beim Erzählen in eine Zeichnung brachte. Und nun in Öl, fast fertig auf der Staffelei, und er kann mit dem Pinsel nicht mehr daran gelangen."
Schinkel kämpft in seinen Fieberträumen um die Vollendung seines Bildes,, Schloss am Strom", er durchlebt auf seinem Krankenbett noch einmal sein erfülltes und von krankmachendem Pflichtgefühlt gezeichnetes Leben und die Tragik des Architekten und Künstlers, der sich zum Diener des Könogs machen leiß.
Christoph Werner, "Schloß am Strom"
Preview of Werner's a novel about Schinkel
Emanuele Fidone (ed).
From the Italian Vernacular Villa to Schinkel to the Modern House.
From 14.-16. June 2002, the Friends of Schinkel and the Facoltà di Architettura, Università di Catania (con sede in Siracusa) held a symposium in Syracuse, Italy. The conference proceedings are now an edited volume. For more information about the publication, please follow this link: http://www.cenide.it/libri.asp
Martin Steffens.
Karl Friedrich Schinkel, 1781-1841: An Architect in the Service of Beauty.
Paperback 96 pages.
0.35 x 8.48 x 7.90 (inches)
Taschen America
November 2003
ISBN 38228270606
Max Stemshorn.
Schinkel und Mies. Das Vorbild Schinkels im Werk Mies van der Rohes.
Verlag Ernst Wasmuth, Tubingen 2002. 112 S.
(Zugl.: Diss. Uni Stuttgart).
Eds. Aurora Cuito and Christina Montes.
Karl Friedrich Schinkel
Hardcover: 80 pages
Publisher: te Neues Publishing Company (October 2003)
ISBN: 3823845330
Die Neuausgabe ist erschienen unter dem Titel:
Der Zauber der weissen Rose.
Das letzte bedeutende Fest am preußischen Hofe. Tradition und Bedeutung.
Hrsg. von Gerd-H. Zuchold.
Berlin: Universitätsbibliothek der Freien Universität
Berlin 2002.
104 Seiten
ISBN: 3-929619-25-3
(Ausstellungsführer der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin. 37)
Original:
Beschreibung des Festes Der Zauber der weissen Rose, gegeben in Potsdam am 13. July 1829 zum Geburtstage ihrer Majestät der Kaiserin von Rußland. Die Ansichten nach der Natur gezeichnet und lithographirt von Gaertner. Die lebenden Bilder nach Angabe des H. G. R. Schinkel gezeichnet und lithographirt von Julius Schoppe. Der Zug der Prinzen und Ritter gezeichnet von Stürmer, lithographirt von Hosemann. [1829] [2 Seiten Verzeichnis der Subskribenten, 11 Seiten Text, 2 lithogr. Tafeln des Einzugs der Reiter-Quadrillen, 10 der lebenden Bilder, 12 handkolorierte Tafeln mit den Reiter-Quadrillen.]Das Fest Der Zauber der weissen Rose am 13. Juli 1829 zum Geburtstag der russischen Kaiserin bestand aus drei Abteilungen, von denen die erste, das Carrousel, mit zehn Reiterquadrillen in Ritterkostümen vor dem Neuen Palais in Potsdam geritten wurde. Im Theater des Neuen Palais wurden dann lebende Bilder neuen Stils (tableaux mouvants) mit bewegten und sprechenden Figuren unter dem Titel Das bewegliche Bild im Zauberspiegel nach Zeichnungen von Schinkel vorgeführt. Danach gab es im Grottensaal des Schlosses einen Ball in mittelalterlichen Kostümen.
Allegorische Gestalten,
im Hintergrund die Silhouette von Berlin.
Das bewegliche Bild im Zauberspiegel
Im Theater im Neuen Palais wurden lebende Bilder in einer neuen Art gezeigt: Szenen um die Gefeierte und ihr Sinnbild, die weiße Rose, nicht in einzelnen festgefügten Bildern, sondern in zusammenhängendem Zyklus mit sprechend aus dem dunklen Zauberspiegel hervortretenden Personen. In diesem, den man sich als dunklen oder schwach beleuchteten Hintergund vorstellen kann, erscheinen die Silhouetten von Berlin und Moskau, das Riesengebirge mit Flußnymphen und Rübezahl, der Sternenhimmel, vor denen sich allegorische Gestalten (die Erinnerung, die Jahreszeiten, der Krieg, Helden) lange Texte deklamierend oder musikalisch begleitet zeigen und Szenen (z. B. die Kriegsgöttin Bellona in Dampf und Feuer gehüllt über die Bühne fahrend) nachgestellt werden.
Der originale Autorennachweis zu den Beweglichen Bildern lautet: Die Zeichnung ist von Schinkel, die Ausführung von Gropius, die Musik vom Königl. Kapellmeister A. Schneider. Schinkel hatte Schwierigkeiten, weil der König seine Entwürfe änderte. Bettina von Arnim schrieb nach dem Fest am 21.7.1829 ihrem Mann: "... der König war böse auf ihn, daß er die lebenden Bilder zu nackt und in schwarze Kulissen eingerahmt hatte und ließ sie nach Gutdünken umändern; Schinkel war daher auch nicht bei dem Fest."
Flußnymphen und Wassergeister, rechts Rübezahl,
im Hintergrund die Silhouette des Riesengebirges
"'Eine gewisse rastlose Thaetigkeit...' Beobachtungen an
Schinkels Interieurs".
Introduction by Kurt W. Forster.
Deutscher Kunstverlag, 2002.
ca. 288 pp. with over 300 illustrations / German.
[Catalogue/Book accompanying the exhibition,
"Möbel und Interieur: Entwürfe von Karl Friedrich Schinkel (1781-1841)".
8. June-8. September 2002, AM Altonaer Museum, Hamburg, Germany.]
Mario Zadow
Karl Friedrich Schinkel
Edition Axel Menges, Stuttgart 2002.
256 Seiten, 120 Abbilungen, davon 29 farbig.
Die Monographie, die nunmehr in dritter Auflage vorgelegt wird (Berlin 1980, Stuttgart 1991) stellt als erste und bislang einzige Schinkels Leben und Werk in das künstlerische Umfeld seiner Zeit. Sie widmet sich seinem Familie- und Freundeskreis und seinen universalen künstlerishen, technischen und adminstrativen Tätiigkeiten. Geordnet nach seinen verschiedenen Arbeitsbereichen, bringt sie umfangreiches Material aus zeitgenössischen Quellen, Briefen, Zeitungegn, Tagebüchern und anderen Schriften zur Sprache und stellt ihn im Urteil seiner Zeitgenossen und in Selbstzeugnissen vor. Zu Wort kommen Achim von Arnim, Clemens von Brentano, Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm von Humboldt, Johann Gottfried Schadow, Christian Daniel Rauch, Friedrich Tieck und viele andere. Neben den architektonischen Entwürfen und Bauten finden Dioramen, Schaubilder, Gemälde, Bühnen bilder, Fest- und Innendekoration und kunstgewerbliche Arbeiten den ihnen gebührenden Platz.
Hrsg. Bernhard Maaz
Die Friedrichswerdersche Kirche: Schinkels Werk, Wirkung und Welt.
Mit Beiträgen von Bernhard Maaz, Martina Abri und Christian Raabe.
2001.
Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz und G + H Verlag Berlin.
ISBN 3 88609 331 X
Hillert Ibbeken/Elke Blauert (eds.)
Karl Friedrich Schinkel: Das architektonische Werk heute / The architectural work today.
Zweite Auflage. October 2001 / 2nd Edition. October 2001.
[Die zweite Auflage ist um 30 Aufnahmen erweitert worden, 5 Gebäude aus Potsdam, 16 as Polen und 1 aus St. Petersburg, und die entsprechnede Texte. Alle photos sind neu gerechnet. The second edition includes 5 additional Schinkel buildings in Potsdam, 16 in Poland and 1 in St. Petersburg, with accompanying text. All previous photographs have been re-shot and improved].
With texts by Martina Abri, Elke Blauert, Eva Börsch-Supan, Helmut Börsch-Supan, Bernd Evers, Hillert Ibbeken, and Heinz Schönemann. Photographs by Hillert Ibbeken. 348 pp. with 300 ill., 280 x 300 mm, hard-cover, German/English.
Edition Axel Menges
ISBN 3-932565-21-5There is a copious and wide-ranging body of literature on Karl Friedrich Schinkel, Germanys most important 19th-century architect. But there is not a single work that records and assembles material on buildings by Schinkel that are still standing today, one hundred and sixty years after his death, after two world wars and major political upheavals. This volume is intended to fill the gap by providing the fullest possible compilation. It is surprising how many buildings by Schinkel still exist. There are over 150 of them in 130 different places, 98 in Germany and 32 in Poland, with Berlin and Potsdam each counting as a single location. The picture is very varied as far as the individual buildings are concerned. The churches make up the greatest number: about 70 of them are still standing. Then come 30 museums, theatres, guardhouses, schools and similar buildings, 18 palaces, castles and manor houses, 12 memorials, 12 tombs, 6 interiors and 4 fonts. A glance at a map of the former state of Prussia shows clearly that the buildings are not distributed evenly. In the west, the Rhineland and Westphalia, there were and are relatively few buildings by Schinkel. There is a decided cluster, the first regional concentration, in the present Saxony-Anhalt, between Magdeburg and Weimar. Further to the east come major accumulations in Berlin and Potsdam, and then the Oderbruch in the east of Brandenburg as another cluster. There are also concentrations of buildings by Schinkel in the Posen area and in west Poland, but Pomerania, West and East Prussia and Silesia have far fewer. This reflects interesting historical patterns.
Heinz Schönemann provides an introductory essay about Schinkel in his day, Helmut Börsch-Supan has contributed accounts of the way in which Schinkels legacy is being handled today. The catalogue texts are by Martina Abri, Elke Blauert, Eva Börsch-Supan, Bernd Evers, Hillert Ibbeken and Heinz Schönemann.
Hillert Ibbeken, who had the idea for this project, was Professor of Geology at the Freie Universität Berlin until his retirement; he has been involved in architectural photography throughout his life. Elke Blauert is an art historian and works on the academic staff of the Kunstbibliothek in Berlin.
Goerd Peschken.
Das Architektonische Lehrbuch.
Reprint. 384 Seiten. Dtsch. Kunstvlg., M.
2001
ISBN: 3422063293
Lebenswerk. Berlin II. Stadtbaupläne, Brücken, Straßen, Tore, Plätze.
Reprint. 136 Seiten. Dtsch. Kunstvlg, M.
2001
ISBN: 3422007296
Die Friedrichswerdersche Kirche. Schinkels Werk, Wirkung und Weltbild.
168 Seiten. G. u. H. Vlg. Berlin.
2001
ISBN: 3931768627
Friedrich W. Bährens.
Die Vorfahren und die Familie des preußischen Oberbaudirektors
Karl Friedrich Schinkel.
Sondereinband.
2001
ISBN: 3877769365
Andreas Haus.
Karl Friedrich Schinkel als Künstler.
432 Seiten. Dtsch. Kunstvlg., M.
2001
ISBN: 342206317X
Paul Ortwin Rave.
Genius der Baukunst.
Reprint. 80 Seiten. Gebr. Mann, Berlin.
2001
ISBN: 3786117306
Ulrike Harten.
Die Bühnenentwürfe.
483 Seiten. Dtsch. Kunstvlg., M.
2000
ISBN: 3422062467.
Jörg Trempler.
Das Wandbildprogramm von Karl Friedrich Schinkel.
Gebr. Mann, Berlin.
2001
ISBN: 3786123330
Als Karl Friedrich Schinkels Museum am Berliner Lustgarten 1830 eröffnet wurde, waren die Wandflächen hinter der prominenten Säulenfassade, ähnlich wie heute, einfach verputzt. Obwohl der Architekt schon in der ersten Denkschrift von 1823 Fresken »aus der Bildungsgeschichte der Menschheit« für die Rückwande der offenen Wandelhalle festlegte, konnten die letzen Arbeiten an dem umfassenden Bilderfries erst weit nach Schinkels Tod 1870 vollendet werden. Da die Wandbilder im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden, steht am Anfang der Untersuchung eine auf Archivalien gestützte Ausführungsgeschichte und eine eingehende Rekonstruktion. Für diesen Teil, der als Grundlage der eigentlichen Interpretaion dient, greift der Verfasser sowohl auf bekannte Entwürfe und Photos als auch auf neu zur Diskussion gestellte Entwurfszeichnungen Schinkels zurück. Da es sich bei dem Wandbildprogramm um einen gewaltigen Fries von ca. 200 Einzelfiguren bzw. Figurengruppen handelt, erscheinen die beigefügten Umrisszeichnungen sehr hilfreich. Den umfassenden Ideenreichtum der Ausschmückung des Berliner Museums versucht der Verfasser anschließend vor dem Hintergrund der Ikonologie des Gebäudes zu erfassen. Dabei stellt sich heraus, das Baugestalt und Konzeption der Malerei einer Wurzel entspringen. Schinkels Idee einer Synthese eines antiken und eines christlichen Prinzips ist ebenfalls in den Entwürfen für die Wandbilder umgesetzt. Zusammenfassend lässt sich über die Malerei sagen, dass sie einerseits durch die Auflösung herkömmlicher bildsprachlicher Mittel, andererseits durch Inventionen neuer Vokabeln geprägt ist. Gestützt ist diese schlüssige Interpretation durch die Einbeziehung umfangreicher Notizen Schinkels, die dem reich bebilderten Band als Quellenmaterial angehängt sind.
Franz B. Biermann.
Die Pläne für die Reform des Theaterbaues bei Karl Friedrich Schinkel
und Gottfried Semper.
Broschiert.
ISBN: 393124802X
Mann lasse sich durch den akademisch wirkenden Titel nircht irritieren. Der Text zeichnet sich durch große Klarheit der Sprache und der Darstelung aus. Biermann begreift das Bayreuther Festspielhaus als den Idealtypus des Theaterbaus im 19. Jahrhundert. Alle analysierten Entwürfe - so auch die Schinkels und Sempers - werden kritisch auf dieses Ideal bezogen. Zum Abschluss seiner Arbeit geht der Autor auf die Theaterbauten in der Bayreuthnachfolge ein. Zu erwähnen sind hier die Entwürfe M. Littmans, so das Prinzregententheater in München, das Nationaltheater in Weimar und das Schillertehater in Charlottenburg. Biermanns Buch gefällt nicht nur die ausführliche Wiedergabe der Quellentexte, vielmehr erleichtert auch der umfangreiche Abbildungsteil die Verständlichkeit.
Susan M. Peik (ed.)
Karl Friedrich Schinkel: Aspects of his Work / Aspekte seines WerksWith a preface by Hans-Joachim Giersberg and an introduction by Susan M. Peik.
336 pp. with ca. 360 ill., 233 x 284,5 mm, hard-cover, English and German.
Edition Axel Menges
ISBN 3-930698-81-1. (10/01)Authored by two generations of Schinkel scholars, this collection of essays on Karl Friedrich Schinkel were developed from lectures presented at »Schinkel 2000«, the Friends of Schinkels first Triennial. »Schinkel 2000« was held in cooperation with the Stiftung Preussische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, 22. June - 24. June 2000, Schloss Lindstedt, Potsdam. The publication furthers the Friends of Schinkels mission of creating global bridges among Schinkel scholars, and between scholars and practioners. The year 1981, the bicentennial year of Schinkels birth, witnessed a Schinkel revival both in Germany and abroad. Twenty years later, even greater scholarly and public interest in the masters contributions to painting, the decorative arts, architecture, and town planning propels his extraordinary legacy into the new millennium. The more closely we examine Schinkels works, the more fully we understand the importance of this cultural heritage. There is perhaps no single architect who fragments Absolutist constructs with a greater sense of poetry, transparency, and moral dignity than Schinkel. Although the materials of building, the time, and context may change, it is unlikely that any new pretence to avant-gardism (be it the belief in pure technology, or its dialectical relationship with »deconstructivism«) can convincingly replace the classical tradition that has continued to critically define and refine itself for, at least, the past 2500 years. Schinkels best work is superbly representative of this on-going Western tradition. The essays presented here are written by leading Schinkel scholars and address a variety of topics, including Schinkels influence on 20th century architecture and urban planning. The contributors are Martina Abri, Stanford Anderson, Frank Augustin, Winfried Baer, Ernst Badstuebner, Barry Bergdoll, Tilmann Buddensieg, Rand Carter, Emanuele Fidone, Erik Forssman, Ralf F. Hartmann, Andreas Kahlow, Hans-Jochen Kunst, Jean-François Lejeune, Goerd Peschken, Klaus Jan Philipp, Richard Roehrbein, Heinz Schoenemann, and Michael Seiler.
Susan M. Peik is an independent scholar and currently resides in Minneapolis. She studied history and theory of architecture at the Istituto Universitario di Architettura di Venezia, and has lectured in Europe and the Americas. At present, she is writing a book about Schinkels Schweizerhaus on the Pfaueninsel in Berlin, and a book about Schinkels critique of Baroque architecture and urban planning. She is the executive director of Friends of Schinkel.
Zadow, Mario Alexander.
Karl Friedrich Schinkel -- ein Sohn der Spätaufklärung212 pp. with 125 ill., 233 x 284,5 mm, hard-cover, German
Edition Axel Menges
ISBN 3-932565-23-1
Specialist literature on Schinkel has grown enormously since the 200th anniversary of his birth in 1981. But so far questions about the basis of his education and training remain unanswered. No one seems to have seen that Schinkel who is often called a classical or a Romantic architect was actually a son of the late Enlightenment. This is supported by his teachers lesson notes, the educational periodicals of his period, private letters, exhibition catalogues and also treatises by avant-garde architectural theorists, who also have their say. All this material is presented here for the first time. It was a time of great elation. Kant's cry of »Sapere aude«, have the courage to use your own reason, was the motto of this crucial epoch in the history of ideas. Schinkels father, an unorthodox cleric, fought for the principles of the Enlightenment, and so did the teachers at the two progressive »model schools« that Schinkel attended. For the first time, these schools brought children from all walks of life together under the same roof unheard of in those days. Friedrich Gedike, a leading Enlightenment teacher and the headmaster of Schinkel's grammar school Zum Grauen Kloster, not only tried to impart universal modern knowledge to his pupils, but also to educate them as citizens and servants of the state, with strong characters, and who could cope with life. The state was not just increasingly concerned with schooling, which had been dominated by the Church until that time, but also with education as a whole. The art academy, exhibitions and art as practised were to promote general enlightenment. To a certain extent this also applied to architecture. Friedrich Gilly, Schinkels fervently revered master, even spoke of an architectural renaissance. The brightest minds of this period Schinkel met several of them were utterly convinced that the influence of science, culture and the fine arts was powerful enough to refine human nature and to sow peace and concord among nations. And so it is not surprising that the young Schinkel came to Fichtes philosophy at an early stage. Fichte defined the concept of virtue as the good will, which prevailed without exception, to »promote the purposes of humankind to the utmost of ones strength, and to promote them especially in the state, as it instructs«. This became Schinkel's life's work.
Mario Alexander Zadow studied art history and philosophy; after that he worked as a magazine editor for a long time. He has been working on biographical research into Schinkel for over 20 years. He was awarded the Neuruppin Schinkel Prize 2000 for his commitment.
Fokke Christian Peters.
Gedandenfluß und Formfindung:
Studien zu einer intellektuellen Biographie Karl Friedrich Schinkels.Berlin: Lukas-Verlag 2001. 400 Seiten.
ISBN 3-931836-52-5.
Obwohl das Werk von Karl Friedrich Schinkel außerordentlich gut erforscht ist, sind bis heute Fragen offen: Auf welcher theoretischen Basis ruhen seine architektonischen und malerischen Arbeiten? Wie hat er sich zu den großen Ideen seiner Zeit gestellt, die von den Gedanken der Romantiker bis zu Hegels Geschichtsphilosophie reichen?
Das Buch versucht, auf diese Fragen Antworten zu finden und schon gegebene Antworten zu berichtigen. Die Arbeit setzt zwei Schwerpunkt: Auf der einen Seite steht eine detaillierte Darstellung der vielen Faktoren, die Schinkels Ideen beeinflußt haben. Dazu zählen Geistesgrößen wie Goethe, Philosophen wie Fichte und Schelling, aber auch heute kaum mehr bekannte Weltanschauungen anderer Zeitgenossen. Textanalyse steht hier ganz im Vordergrund - ein eingehender Vergleich großteils unveröffentlicher Fragmente von Schinkels Hand mit Texten seiner Zeitgenossen.
Auf der anderen Seite verliert diese Analyse nie das künstlerische Werk aus den Augen. Am Beispiel des Alten Museums in Berlin läßt sich zeigen, wie Schinkels Städtebau, Architektur und Freskomalerei zu einem stimmigen kritischen Konzept verband. Und auch für einen zweiten Bau kommen wichtige neue Erkenntnisse in den Blick: Das bisherige Verständnis des Schlößchens Charlottenhof wird mit der Bestimmung der theoretischen Position Schinkels durchgreifend korrigiert.
Klaus Jan Philipp.
Karl Friedrich Schinkel: Späte Projekte / Late Projects.
Two volumes in a slipcase:
Volume 1: 116 pp. with 45 ill., 237 x 300 mm, hard-cover.
Volume 2: 128 pp. with 30 ill., 237 x 300 mm, hard-cover German/English.
Edtion Axel Menges
ISBN 3-930698-11-0.
Karl Friedrich Schinkel called his designs for a palace on the Acropolis in Athens and for Orianda Castle in the Crimea a »beautiful dream«. They date from 1834 and 1838 and were Schinkels last major projects, in which he presented his ideal of architecture in brilliant drawings and watercolours, as if in a last will and testament. Both the formal language of neo-Classical architecture and the quality of presentation are brought to a level here that can scarcely be surpassed. It is clear how highly Schinkel himself esteemed these two unrealized designs from the fact that he had them printed as coloured lithographs in his publication Werke der hoeheren Baukunst für die Ausfuehrung erfunden (Potsdam 1840-42). These lithographs are reprinted in a large format for the first time here, complemented by the no less spectacular lithographs of the two Pliny villas, Tusculum and Laurentinum. These works, which represent a high point in the long story of the reconstruction of the two villas that have come down to us only in literature, also show Schinkels impressive ability to demonstrate and convey his architectural ideas. He is profoundly concerned, both in the reconstructions of the Pliny villas and in the designs for the royal palace on the Acropolis and Orianda Castle to be archaeologically precise and to fulfil prescribed building programmes, but also to plumb the possibilities of architecture beyond mere utility. For the Acropolis palace project he had his eye mainly on the way in which the new building would interact with the surviving remains of the Propylaea and the Parthenon. In the Orianda project it is a glazed observation pavilion in the form of a temple that expresses architectures perception of itself more clearly than perhaps ever before. Klaus Jan Philipp studied art history, archaeology and history in Marburg and Berlin. He gained his doctorate with a thesis on medieval architecture in southwest Germany. From 1988 to 1990 he worked as a free-lance at the Deutsches Architekturmuseum in Frankfurt am Main, where he organized the exhibition Revolutionsarchitektur. Ein Aspekt der europaeischen Architektur um 1800. Philipp has worked at Stuttgart Universitys Institute of Architectural History since 1989, first as an academic assistant and since 1996 as a lecturer. He presented his research on neo-Classical architecture in 1997 in the postdoctoral thesis Um 1800: Architekturtheorie und Architekturkritik in Deutschland zwischen 1790 und 1810.
Helmut Börsch-Supan.
Karl Friedrich Schinkel: Bühnenentwürfe/ Stage Design.
Two volumes in a slipcase:
Volume 1: 110 pp. with 28 ill., 237 x 300 mm, hard-cover.
Volume 2: 136 pp. with 32 ill., 237 x 300 mm, hard-cover German/English.
ISBN 3-433-02175-9 (formerly Ernst & Sohn). Now available from Edition Axel MengesWhen Karl Friedrich Schinkel finally realized his long-held wish to design stage sets in 1815 under the new Director General of the Royal Theatres in Berlin, Karl Count of Brühl, this introduced a new epoch in the field of stage design. It opened with the twelve sets for Mozarts Magic Flute. These are still living masterpieces in which two geniuses who are related by nature meet. The aim of Schinkels efforts was to create a comprehensively educational Gesamtkunstwerk. The designs for Mozarts opera were followed by settings from stage works by Gluck, Schiller and Kleist, and also some by authors who are now less well known or forgotten. Schinkels success created a desire for reproductions of his most beautiful designs. They appeared as coloured aquatint etchings by excellent Berlin engravers from 1819 to 1824 in five volumes, a total of 30 sheets, to which two more were added in a second edition produced from 1847 to 1849. Two further editions were produced in 1861 and in 1874, which proves the continuing popularity of the works. One consequence of the reproductions was that Schinkels ideas spread beyond the confines of Berlin. The textual commentary examines Schinkels relationship with the stage, which changed in the course of his life, the history of the emergence of the reproduced works and the strategies pursued by his publisher Ludwig Wilhelm Wittich. Count Bühls prefaces to the first and last volumes are important documents in Berlins theatrical history. A catalogue provides explanations about how the designs were used, on contemporary judgements of them and on their artistic significance.
Helmut Börsch-Supan studied art history, archaeology and philosophy in Cologne, Hamburg, Freiburg and Berlin. From 1961 to 1995 he worked for the Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten in Berlin. His main fields for research and publications are 18th- and 19th- century German painting and the portrait. He has been co-editor of Schinkels works with Gottfried Riemann since 1995.
Reinhart Strecke
Anfänge und Innovation der preußischen Bauverwaltung:
Von Gilly zu Karl Friedrich Schinkel259 Seiten, 17 s/w Abbildungen auf 12 Tafeln. Gebunden mit Schutzumschlag.
ISBN 3-412-08499-9
Das Baugeschehen wurde im 18. Jahrhundert unter den Prämissen einer bislang so nicht gekannten ökonomischen Vernunft zunehmend durch die aus dem sogenannten Kameralbau resultierenden Aufagaben bestimmt. Diesem Paradigmenwechsel (Ökonomiebau statt Prachtbau) entsprach ein administrativer Neuaufbau, den in Preußen die Institutionalisierung der zentralen Bauverwaltung markiert: Baufachliche Standards wurden erstmals normiert und ihre Wissensvermittlung dauerhaft organisiert. Die Verständigung über öffentliches Bauen wurde versachlicht und selbst zu einem öffentlichen, reflektierten Anliegen. In diesem Zusammenhang erwies sich die Institutionen der preußische Bauverwaltung als produktiver Freiraum, den namentlich David Gilly und Karl Friedrich Schinkel beispielgebend zu nutzen wussten.
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